Sächsische Schweiz

Sächsische Schweiz - Deutschlands Grand Canyon


© T. Ermer / Wikimedia Commons
Unter dem Namen „Sächsische Schweiz“ ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges bekannt, das sich südöstlich von Dresden beiderseits der Elbe erstreckt. Finden Sie hier geeignete Ferienwohnungen und Pensionen in Dresden.

Westlich geht das Gebiet ins Erzgebirge über, südöstlich in die Sudeten. Die Namensgebung geht auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zigg und Anton Graff zurück, die sich durch die Landschaftsform an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert fühlten. Aus dem Meer der Kreidezeit wurde die romantische Landschaft des Elbsandsteingebirges.

Es handelt sich also um eine Erosionslandschaft, die aus einer über 600m mächtigen fast reinen Quader(quarz)sandsteinschicht der oberen Kreide entstand. Durch die Erosion der Elbe und ihrer Nebenflüsse wurde so diese einmalige Felsenlandschaft geformt. Man begegnet einer Reihe von Naturschönheiten und Seltenheiten, die in Mitteleuropa seinesgleichen suchen: Sandsteinnadeln und bizarre Felsriffe mit skurrilen Kiefern, urwüchsige Buchenwälder und tief eingeschnittene Wildbäche – diese Naturlandschaft ist seit 1990 als Nationalpark geschützt.

Für Wanderer, Radfahrer und Bergsteiger stellt die Region interessante Möglichkeiten dar. Radrouten (am bekanntesten der überregionale Elbradweg) sind zahlreich ausgeschildert. Über 400 km markierte Pfade, Steige und Wege können darüber hinaus in der Nationalparkregion erwandert werden. Der Klettersport wird hier mit Respekt und Rücksichtnahme gegenüber der Landschaft betrieben – die Natur wird geschützt und längerfristig werden Klettermöglichkeiten gesichert. Finden Sie hier weitere Unterkünfte in der Sächsischen Schweiz.